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Möchten Sie ein neues Modell oder auch eine Occasion kaufen? Wir beraten Sie gerne, ehrlich und fair. Natürlich können Sie den Service und die Reparaturen (fast) aller Marken bei uns durchführen lassen.

Wir führen ein schönes Angebot an Velos und E-Bikes der Marken Wheeler und Bixs. Besuchen Sie unsere aktuelle Ausstellung während den Öffnungszeiten an der Grindelstrasse 31 in Muri AG.

Auf Ihren Besuch freuen wir uns.

Ihr Philipp Lötscher und Team

Team  Team am Tisch  Philipp

Seit 2003 betreiben Jacqueline und Philipp Lötscher an der Grindelstrasse in Muri Lötscher Moto Velo. Die beiden sind seit über zwanzig Jahren privat und geschäftlich ein tolles Team. Ihr Familienunternehmen betreiben sie mit viel Herzblut und Freude und sie schätzen den unkomplizierten, freundlichen Kontakt mit ihrer Kundschaft. So wird schon mal an der Eingangstheke bei einem Kaffee über die neuesten Modelle oder Technologien gefachsimpelt oder man tauscht sich über Geheimtipps für Bikerstrecken aus... Ebenso wichtig wie der Verkauf von neuen, motorisierten und muskelbetriebenen Zweirädern ist dem Inhaberpaar, Jacqueline und Philipp Lötscher, ein einwandfreier Reparaturservice.
 

Von Jacqueline wollte ich als erstes wissen, wodurch sich Philipp in seinem Beruf als Motor- & Fahrradmech auszeichnet.
« Philipp ist ein Tüftler, der so lange an einem Problem dran bleibt bis er die optimalste Lösung gefunden hat. Dabei sind ihm Genauigkeit und äusserste Sorgfalt sehr wichtig. Er hat den Anspruch, etwas so zu flicken, dass es möglichst für immer «hebet» und alles was in die Werkstatt kommt, geht durch seine Hände. Ihm entgeht fast nichts.

Jacqueline wendet sich an Philipp:
«Weißt du noch, als unser Fahrradlieferant zu Beginn einer der letzten Saisons plötzlich Velos lieferte, deren Gangschaltung völlig unhandlich zu montieren war...?»

Philipp nimmt den Faden auf und berichtet:
«Aus unerklärlichen Gründen hatten die Lieferanten die Gangschaltung an einer anderen Stelle am Lenker eingeplant. Für den Biker während des Fahrens zum Bedienen völlig unpraktisch. Ich habe dem Importeur meine Meinung mitgeteilt und habe nicht locker gelassen bis ich ihm die meiner Meinung nach bessere Lösung präsentieren durfte. Schliesslich haben sie meine Idee umgesetzt und das machte mich schon ein bisschen stolz. »

Jacqueline erzählt weiter:
«Ich kenne Philipp nun seit seiner Lehrzeit. Er liebte es immer, an Motorrädern herumzuschrauben und mit ihnen herumzufahren. Seine persönliche Leidenschaft gilt den Enduros und Offroad-Maschinen. Seit ein paar Jahren ist er auch passionierter Biker. Er hat seinen Beruf zum Hobby gemacht und sein Hobby zum Beruf.»

Philipp schaut Jacqueline an und meint:
«Das alles wäre aber nicht möglich gewesen ohne deine Mithilfe. Du hast mich von Anfang an unterstützt. Ich hatte das Fachwissen für die Werkstatt und du wusstest wie man ein Büro schmeisst. Wir biken beide gerne, ich wahrscheinlich etwas angefressener als du. Wir sind schon ein ziemlich gutes Team, findest du nicht?»

Jacqueline lächelt zustimmend und Philipp fährt weiter:
«An Jacqueline schätze ich sehr, dass sie sehr zuverlässig ist und ihre Arbeit genau erledigt. Sie ist im Geschäft etwas risikofreudiger als ich, befürwortet schneller mal eine Anschaffung, während ich zögere und finde, dass es mit dem alten Gerät noch eine Weile gehen könnte und ich mir Möglichkeiten überlege wie ich es nochmals reparieren könnte. Jacqueline hat ihre eigene Meinung und vertritt sie auch. Wir diskutieren dann jeweils so lange, bis die besseren Argumente gewonnen haben. Streit gibt es eigentlich selten. Ausserdem legt sie wie ich Wert auf Pünktlichkeit...»

An diesem Punkt schaltet sich Jacqueline lachend ein:
«Pünktlichkeit? Du meinst zwischen 9.00 und 12.00 Uhr?»

Ich blicke wohl etwas fragend und sie erklärt mir: «Das sind meine Bürozeiten, ausser wenn was mit den Kindern ist, ich einen anderen Familientermin wahrnehmen muss, der Kühlschrank leer ist oder sonst was dazwischen kommt... Arbeiten, die so liegen bleiben, erledige ich dann einfach zu einem anderen Zeitpunkt. Eins greift ins andere und wir arbeiten einander zu. Für mich ist unser Modell ein Glücksfall, denn es ermöglicht es mir, für unsere Töchter da zu sein und gleichzeitig meinem Beruf nachzugehen.»

Wie hat sich denn die Selbständigkeit ergeben? Ihr wart beide in den Zwanzigern als ihr eingestiegen seid. Das war mutiger Schritt... Jacqueline schaut Philipp an und der meint:
«Die Selbständigkeit war ein logischer Schritt. Ich hatte schon immer als Hobby eine kleine Werkstatt und ich wusste, dass ich auch beruflich meine eigene Werkstatt wollte.»

Jacqueline wendet sich mir zu:
«Ja genau und dann habe ich dich 2001 im Geburtsvorbereitungskurs getroffen, nach unseren Geburten haben wir zusammen Kinderwagen herumgeschoben, und bei einem gemeinsamen Essen haben wir dir von unseren Plänen erzählt, du wusstest eine geeignete Lokalität. Das Mietverhältnis mit dem Besitzer kam zustande und wir sind ins Geschäft eingestiegen...»

Hattet ihr damals nie schlaflose Nächte?
Die beiden sind sich einig:

«Nein, eigentlich nicht, obwohl wir ziemlich viele Motorräder und Velos einkaufen mussten, um überhaupt beginnen zu können. Wir hatten ja keine Ahnung, ob wir den Geschmack unserer Kundschaft treffen würden. Doch irgendwie ist alles gut gegangen.

Philipp denkt etwas nach und meint dann:
« Das hatte wohl auch mit dem Alter zu tun, mit Mitte zwanzig überlegt man sich noch nicht so viel, man «macht» einfach. Wir hatten keine bestimmten Vorstellungen oder Ziele. Wir wollten die Idee einfach umsetzen und ich wusste, ich kann arbeiten und Jacqueline kann es auch und das genügte... Die ersten paar Jahre waren hart. Doch ich glaube, das sehe ich wohl auch erst rückblickend so.»

Was hat euch beim Aufbau eures Geschäftes am meisten geholfen?
«Dass wir das Ganze immer überschaubar gehalten haben und nicht grössenwahnsinnig geworden sind», ist Philipp überzeugt. «So hatten wir unsere Abläufe immer unter Kontrolle und konnten einen hohen Qualitätsstandard gewährleisten, ausserdem muss man wissen, wofür man geeignet ist und woran man Spass hat und da muss man sich treu bleiben. Ich habe ein grosses Wissen auf Yamaha, weniger zum Beispiel auf Harley, das kommuniziere ich auch so und meine Kundschaft dankt es mir.»

Jacqueline ergänzt:
« Auf eine freundliche, ehrliche und kompetente Beratung unserer Kundinnen und Kunden legen wir grossen Wert. Das Fahrzeug, das wir verkaufen, soll hundertprozentig zur Kundin oder zum Kunden passen. Manche Leute kommen zehn Mal in unsere Ausstellung, fahren fünfzig Mal zur Probe, müssen dreimal darüber schlafen und ihre Ehefrau oder den besten Freund zu Rate ziehen, um sich dann entscheiden zu können. Andere kommen in die Werkstatt, zeigen auf ein Modell und der Verkauf wird innerhalb einer halben Stunde abgewickelt. Wie auch immer, wir nehmen uns immer gerne die Zeit für eine sorgfältige Beratung.

Hättet ihr einen Optimierungsvorschlag ans Universum?
Auch hier sind sich die beiden einig:

«Unser Wunsch: Wir hätten gerne einen sicheren Radweg durch Muri.»

Aufgezeichnet von Lina Fuchs im März 2018